Tiefgreifende Digitalisierung in Schulen

Digitalisierung ist mehr als Ein Tablet für jeden Schüler

Antragsdebatte

Am Samstagnachmittag wurde der Antrag von unserem Stellvertretenden Vorsitzenden für Finanzen, Marco Lindemann, dem Landeskongress vorgestellt. Nachdem wir schon im Vorfeld auf Hinweisen der Julis Hannover auf eine nötige Konkretisierung in unserem Antrag aufmerksam gemacht wurden, haben wir diesen in einer Kongresspause zusammen mit den Julis Ammerland-Oldenburg überarbeitet, sodass dieser Änderungsantrag auch direkt übernommen werden konnte. Auch zwei weitere Änderungsanträge, zum Beispiel durch die Julis Celle, die eine Formulierung betrafen, wurden direkt übernommen. Unser Antrag wurde somit ohne Gegenstimme beschlossen.

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Antragstext

Während die Digitalisierung in weiten Teilen der Welt bereits einen wichtigen Stellenwert in der Bildung einnimmt, findet sich das deutsche Bildungssystem auf der Standspur wieder. Die Digitalisierung macht aber weder an Landesgrenzen noch am Schultor Halt. Niedersachsen und Deutschland sind schon heute Schlusslichter in der digitalen Bildung; das muss sich dringend ändern. Die Jungen Liberalen in Niedersachsen setzen sich deshalb dafür ein, dass der Digitalisierung in Schulen endlich der Stellenwert zukommt, den sie schon jetzt im Leben von Kindern und Jugendlichen einnimmt. Aus unserer Sicht müssen analoge Strukturen in Schulen daher durch digitale ersetzt werden.

Wir Junge Liberale fordern deshalb, dass der Medienkompetenz ein deutlich höherer Stellenwert in der Schulbildung zukommt. Dies wollen wir erreichen, indem wir die Lehreraus- und -fortbildung in diesem Bereich verbessern. Außerdem wird die Einführung eines digitalen Klassenbuchs gefordert. Durch dieses werden Lehrkräfte entlastet, da eine analoge Übertragung der Daten durch die nicht mehr notwendig ist. Denn das Programm könnte unter anderem selbst die Fehlzeiten der einzelnen Schüler berechnen.