Bericht zum 77. Landeskongress

Stark Vertreten

Der 77. Landeskongress startete für ungefähr die Hälfte von uns mit dem Besuch des Neumitgliederseminars. Dort wurden wir über den Aufbau sowie die Geschichte der Julis informiert. Des Weiteren tauschten wir uns gegenseitig mit den Neumitgliedern der anderen Verbände über unsere Motivation den Julis beizutreten aus. Nach diesem ersten Kennenlernen wohnten wir noch der Sitzung des erweiterten Landesvorstandes bei, welche parallel gestartet hatte. Gegen Elf Uhr abends wurde die Sitzung beendet und wir trafen uns geschlossen in einem Hotelzimmer um in den Geburtstag unseres Kreisvorsitzenden Jonas Golkowski gebührend hinein zu feiern.

Erster KOngresstag

Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel. Nachdem wir uns für den Morgen gestärkt hatten, „reservierten“ wir uns unsere Plätze im Konferenzsaal und meldeten uns offiziell zum Kongress an um unser Stimmrecht zu erhalten. Der spannende Teil des Kongresses startete offiziell mit der Rede unseres Landesvorsitzenden Lars Alt. Als nächstes wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
Lars Alt wurde in seiner Rolle als Vorsitzender bestätigt, er wird von den stellvertretenden Vorsitzenden Fabio Plogmann (Organisation), Daniel Winter (Finanzen), Nemir Ali (Programmatik) und Nadin Zaya (Öffentlichkeit) unterstützt. Der Vorstand wird abgerundet von den 4 Beisitzern Niklas Ahrens, Thomas Gissel, Oliver Lahrmann und Max Weitemeyer. Allen gewählten an dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch.
Der Frühjahres Kongress stand dieses Jahr unter dem Zeichen der nahenden Europawahl Ende Mai dieses Jahres. Weshalb zu den Gastrednern neben den Bundestagsmitgliedern Matthias Seestern Pauly und Konstantin Kuhle auch der Europakandidat Niklas Drexler sowie die D66-Europakandidatin Samira Raffaela aus den Niederlanden zählten.

Unsere Anträge werden zuerst beraten

Nachdem die Vorstandswahlen im Laufe des Nachmittags abgeschlossen waren kam es zur Antragsberatung. Zu Beginn wurde über den Leitantrag zum Europawahlkampf gesprochen in dem die Julis Niedersachsen ihre Vorstellung eines neuen Europas zum Ausdruck brachten. Dieser sowie ein aufgrund der aktuellen Thematik besonders wichtigen Dringlichkeitsantrag zum Thema Artikel 13 wurde mit großer Mehrheit zustimmt. Als nächstes wurde auch schon über zwei von unserem Kreisverband eingereichte Anträge z.T. heiß diskutiert. Jedoch konnten wir beide Anträge erfolgreich zur Abstimmung bringen. Gegen Abend wurde die Debatte bei einem Antrag über Entwicklungshilfe in Afrika wieder entflammt, sodass die Entscheidung über den Antrag auf den nächsten Tag verschoben wurde. Denn es stand ja noch die Kongressparty am Abend an.

Auf der Party trafen wir auch auf unseren Bundestagsabgeordneten Jens Beeck, mit dem obwohl der späten Stunde noch konstruktive Gespräche geführt wurden konnten. Besonderen Dank muss an dieser Stelle auch noch an die Spender des Abends gerichtet werden, ohne die die Party nicht in dieser Form hätte stattfinden können.

Kurzer Sonntag mit Deligiertenwahl

Der Sonntag sah einen ruhigeren Beginn der Antragsdebatte wo der Konflikt um den Entwicklungshilfeantrag konstruktiv gelöst werden konnte. Einen weiteren Erfolg konnten wir mit unserem dritten Antrag einfahren, welcher auch mit großer Mehrheit angenommen wurde. Gegen Mittag wurde unsere Gruppe noch von unserem Europakandidaten Ferhat Asi verstärkt. Des Weiteren stand am Sonntag die Wahl der Delegierten zum Bundeskongress der Jungen Liberalen in Bremen an. Bei der Wahl konnten wir unseren Kreisvorsitzenden Jonas Golkowski auf die Delegiertenliste setzen, wodurch auch unsere Region in Bremen vertreten sein wird. Außerdem wurde, um die Schwerpunkte des Vorstands für das neue Jahr zu bestimmen eine Abstimmung durch ein neues digitales Verfahren durchgeführt. Gegen 14:30 wurde der Kongress beendet

Insgesamt war dieser Landeskongress für uns sehr erfolgreich, da wir unsere drei Anträge mit positiven Ergebnissen durch die Antragsdebatte bringen konnten und mit Jonas Golkowski einen eigenen Delegierten zum Bundeskongress schicken können.