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Konstantin Kuhle bei Kaiserwetter in Lingen
Verfasst von Christian Straker unter Julis Ems-Vechte am 30. Mai 2009
Europawahlkampfaktion der JuLis Ems-Vechte ein voller Erfolg
8 Tage vor den Europäischen Parlamentswahlen haben die JuLis Ems-Vechte am letzten Samstag mit einem Stand in der Marienstraße auf sich und und vor allem auf die eigenen Positionen rund um das Thema Europa aufmerksam gemacht. Dabei konnten 12 JuLis und einige Vertreter der Lingener FDP gezählt werden. Eigens angereist war der Spitzenkandidat der JuLis Niedersachsen für die Europawahl Konstantin Kuhle aus Northeim, der mit viel Enthusiasmus und Elan zahlreiche Passanten auf die anstehende Europawahl hinwies. „Insgesamt hat es Spaß gemacht. Vor allem hat mir gefallen, dass viele junge Leute hier waren. Nur so können wir es schaffen, die Wahlbeteiligung am 7.Juni zu steigern. 43% werden der Wichtigkeit von Europa einfach nicht gerecht“, so Kuhle. Zufrieden zeigte er sich weiterhin damit, dass auch andere Parteien den Bürgern ihre Standpunkte vorstellten: “Man hat auch gesehen, dass es eine große Zahl von Mitbewerbern gab, die für ein riesiges Angebot gesorgt haben. Den Parteien wird ja oft vorgeworfen, sie würden nicht informieren. Das war hier absolut nicht der Fall.” Ein großes Lob sprach Kuhle an den Kreisverband Ems-Vechte sowie an die freiwilligen Helfer aus Nachbarkreisverbänden und vom Freiwilligenmanagement aus. Auch bei Petrus bedankte er sich für das Kaiserwetter und vergaß zudem nicht, einen Ausblick auf die nächste Woche zu geben. „Ein gelungener Stand. Tolle Leute. Vor allen Dingen hat auch das Wetter mitgespielt, da haben wir viel Glück gehabt. Ich wünsche mir für den Rest der Woche weiter solche Veranstaltungen in den Teilen Niedersachsens, die wir noch besuchen werden.“

Konstantin Kuhle in Lingen
Daniel Krieger, der Stellvertretende Kreisvorsitzende für Finanzen der JuLis Ems-Vechte, betonte die Notwendigkeit, vor Ort Alternativen zur JU und zu den Jusos aufzuzeigen. Zu den Zielen JuLis Ems-Vechte ließ er verlauten, Europa müsse demokratischer werden.
Große Unterstützung erhielten die JuLis Ems-Vechte von den Jungen Liberalen aus Osnabrück und Vechta. Fabian Ettrich, Beisitzer im Landesvorstand, stellte die Vorzüge liberaler Politik für Europa heraus: “Man sollte am 7.Juni FDP wählen, weil wir in Europa die Bürgerrechte stärken wollen. Außerdem sind wir für Bürokratieabbau und für die Förderung der Wirtschaft.” Zufrieden zeigte sich Ettrich über den Informationsstand: “Es hat mir sehr gut gefallen. Wir haben wirklich viele Werbemittel verteilt. Die Bürger waren begeistert. Insgesamt eine tolle Aktion.”
Passend zu den gelben Rosen, die die JuLis an Passanten verteilten, bemerkte Christian Habenicht aus Osnabrück: “Weiter so, dann wird Lingen auch wieder gelb!”

Wahlkampfstand der JuLis in Lingen
Daran, dass Europa gelb wird, arbeitet die FDP am Dienstag, den 2.Juni, wenn die Spitzenkandidatin der FDP Niedersachsen zur Europawahl Gesine Meißner ab 13.00 Uhr mit einem Stand auf den Marktplatz für ein liberaleres Europa wirbt.
Rat Lingen: Klares Votum für den Bau der Emslandarena
Verfasst von Christian Rademaker unter Emsland am 30. Mai 2009
Lingener Tagespost – Lokales am 30.05.2009
Planungen für den Standort Frerener Straße laufen an – Oberbürgermeister soll mit einem Brief die Bürger informieren.
bm Lingen. Mit einem klaren Votum, bei zwei Gegenstimmen, befürwortete am Donnerstagabend der Rat der Stadt Lingen, dass die Emslandarena an der Frerener Straße gebaut werden soll. Daneben wurde die Verwaltung beauftragt, ein Finanzierungskonzept zu entwerfen, dessen Gesamtvolumen 25 Millionen Euro netto (ohne Grundstückkosten) nicht überschreiten dürfe.
Noch einmal umriss Oberbürgermeister Heiner Pott den Werdegang der Planungen von den „alten“ Emslandhallen bis hin zu dem jetzt favorisierten Standort an der B 214. „Wir alle waren entsetzt, als wir erfahren haben, dass der Erweiterung der Emslandhallen sowie der weitere Betrieb am bestehenden Standort unüberwindbare rechtliche und tatsächliche Restriktionen gegenüberstehen“, erklärte Pott. Aus diesen Gründen seien andere mögliche Standorte überprüft worden, wobei bei der Gegenüberstellung dieser Alternativen alles für den Bau der Emslandarena an der Frerener Straße gesprochen habe. Für die CDU erklärte Fraktionschef Werner Schlarmann, dass auch der Landkreis und das Land den Bau einer neuen Halle positiv einschätzten, weshalb diese zu diesem Projekt zusammen zehn Millionen Euro beisteuerten. Zudem sei die neue Emslandarena ein wichtiger Standortvorteil, weshalb jetzt, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass am alten Standort bald viele Veranstaltungen wegbrechen könnten, dringender Handlungsbedarf bestehe.
Abschließend bat Schlarmann den Oberbürgermeister, sich mit einem Brief an alle Bürger der Stadt zu wenden, um ihnen die Grundlagen der getroffenen Entscheidungen noch einmal darzulegen.
Für die SPD erklärte Fraktionsvorsitzender Hajo Wiedorn, dass die Halle für die Stadt Lingen von großer Bedeutung sei und man deshalb die Entscheidung für den Bau an diesem Standort mittrage. Lärm und Verkehr sollten nach Aussagen der Gutachter in den Griff zu kriegen sein. Allerdings behalte sich die SPD „ausdrücklich“ vor, „bei im weiteren Verfahren auftretenden gravierenden Problemen andere Entscheidungen zu treffen“.
Als eine große Chance für die Stadt wertete FDP-Chef Jens Beeck den Bau einer neuen Halle an dieser Stelle. Sie bedeute für jeden Bürger einen „Mehrwert“ und leiste zusätzlich eine indirekte Wirtschaftsförderung als „weicher Standortfaktor“.
Gegen eine neue Halle zu diesem Preis und gegen den Standort an der Frerener Straße stimmte Michael Fuest (Grüne). Außerdem kritisierte er, dass noch kein Verkehrskonzept erarbeitet worden sei. Robert Koop, fraktionslos, sprach sich für einen Ausbau der alten Hallen, für ein Ende der Abendveranstaltungen um 21 Uhr und eine polizeiliche Unterstützung bei der Abwicklung des Verkehrs an der Lindenstraße aus.
Emslandarena unverzichtbar
Verfasst von Christian Rademaker unter Emsland am 28. Mai 2009
JULIS: Emslandarena unverzichtbar
Junge Liberale sehen den Neubau der Emsland-Arena an der Frerener Straße als sinnvolle und einzige Alternative.
Lingen. Mit Unverständnis reagiert der Juli-Kreisverband Ems-Vechte auf das Festhalten der Jungen Union an den bisherigen Plänen zur Emsland-Arena.
Die liberale Jugendorganisation der FDP hätte zwar auch gerne am bisherigen Standort festgehalten, “ nach genauerer Untersuchung fällt jedoch auf, dass die JU es sich zu leicht macht, erwähnt sie doch mit keinem Wort die Lärmschutzproblematik am Kanalgebiet,“ so der stellvertretende Kreisvorsitzende Daniel Krieger.
Selbst bei erheblichen Investitionen in die bisherigen Hallen und deren Umgebung, in Rede stünden etwa 12 m hohe Beton-Parkhäuser zum Lärmschutz, bleibe es dabei, dass kostspielige Ertüchtigungen des jetzigen Standorts dennoch nicht zu einer Verbesserung des Konzert- und Eventspielplans in Lingen führen würden, sondern trotzdem eine Verschlechterung gegenüber der bestehenden Situation eintritt. Ginge es nach der Jungen Union würde Lingen als Ort für große Veranstaltungen zukünftig keine wesentliche Rolle mehr spielen.
So müssten künftig im Regelfall Veranstaltungen spätestens um 21 Uhr beendet werden, heißt es in einer Presseerklärung der Julis.
Da viele Veranstaltungen, wie beispielsweise das jüngste Nightwish-Konzert in Lingen, so in Zukunft also nicht mehr möglich wären, würden viele kulturelle und vor allem für Jugendliche interessante Ereignisse in Lingen wegfallen. Welche Bedeutung Lingen als Standort derzeit habe, erkenne man beim Blick auf die Tournee-Pläne einiger Bands – da steht Lingen zZt in einer Reihe mit Köln, Erfurt, Karlsruhe und sogar London und Paris.
Dass die jetzigen Emslandhallen einen positiven Nebeneffekt für die Gastronomie hätten, sei zwar korrekt, allerdings gehe es hier auch um die grundsätzliche Frage, ob die Hallen überhaupt ausgelastet seien und ob noch Leute von außerhalb zu uns kommen. Diese übernachten dann ja auch in Hotels oder in der Jugendherberge. Die Kostenargumentation der Jungen Union sei zudem reine Spekulation, da es belastbare Zahlen für einen Standortvergleich unter den jetzt erkannten schwierigen Bedingungen am bestehenden Standort gar nicht gebe.
Auch der Verweis auf das Osnabrücker Gutachten liege völlig neben der Sache. „Die höhere Standortqualität Lingens gegenüber Osnabrück erkennt man allein an den Highlights der jüngeren Vergangenheit (José Carreras) und der nahen Zukunft (Simply Red). Zudem ist die bauliche Situation in Osnabrück und Lingen gar nicht vergleichbar,“ ergänzt der stv. Kreisvorsitzende Henning Meß. Die überdurchschnittlich gute mögliche Auslastung der Emslandarena sei im Übrigen durch eigene im Auftrag der Stadt Lingen erstellte Gutachten, und nicht zuletzt das hochwertige Veranstaltungsangebot in Lingen in den letzten Jahren, nachgewiesen.
„Für den Standort an der Frerener Str. spricht unter anderem die gute Verkehrsanbindung an der B214 und die wesentlich einfacheren Lärmschutzvorschriften“, so Meß weiter.
Am Ende gehe es schlicht um die Frage, ob Lingen als Veranstaltungsort attraktiv erhalten und ausgebaut werden soll, oder ob man auf regelmässige attraktive Großveranstaltungen künftig verzichten will. „Wir Julis wollen das nicht, sondern eine Weiterentwicklung mit attraktiven Veranstaltungen in Lingen,“ so Daniel Krieger abschliessend.

