Wahlaufruf der JuLis Ems-Vechte
Verfasst von Christian Rademaker unter Julis Ems-Vechte am 24. September 2009
Wir schreiben September 2009. Wir befinden uns inmitten einer der größten Wirtschaftskrisen, die unser Planet jemals gesehen hat. Und an diesem extrem wichtigen Punkt, einem wahren „Scheidepunkt”, wird den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik Deutschland die Möglichkeit gegeben, über die Besetzung des zukünftigen Bundestages zu entscheiden.
Es ist an der Zeit, sich ins Gedächtnis zu rufen, welche Chance jeder Wahlberechtigte am Sonntag, den 27. September, hat.
Fest steht: Es werden Weichen gestellt. Und wenn sie in eine bestimmte Richtung gestellt werden, dann sollte man auch das Ziel kennen, das angestrebt wird. Mit der FDP ist dieses Ziel ziemlich klar definiert: Die Liberalen wollen soziale Gerechtigkeit durch Leistungsgerechtigkeit. Die zarten Wachstumspflänzchen, die sich anzubahnen scheinen, wollen gepflegt und nicht zerstört werden. Der Mittelstand, das Rückgrat und der größte Stabilisator unserer Gesellschaft, die Kraft, die verhindert, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandriftet, braucht neue Signale des Aufschwungs. Das, was unsere Gesellschaft braucht, ist ein gerechteres Steuermodell.
In Zeiten, in denen Grüne, Rote und Dunkelrote die Marktwirtschaft verteufeln, müssen wir bedenken, welchen gesamtgesellschaftlichen und individuellen Wohlstand ein sozial und ökologisch verantwortlicher Markt hervorbringen kann. Für jeden Einzelnen stellt der Markt immer wieder eine Herausforderung dar. Denn er fördert, weil er fordert. Wenn wir die globalen Probleme angehen wollen, die sich jetzt und in Zukunft stellen, dann bringt es nichts, vor ihnen wegzulaufen. Statt der Frage nach der Schuld brauchen wir Mut für Flexibilität und neue Ideen. Statt herumzueiern brauchen wir Handlungsbereitschaft und Entschlossenheit. Was wir brauchen, ist eine Regierungsbeteiligung der FDP!
Wenn der SPD bei der Eigenverantwortung die „Alarmglocken schrillen“
Verfasst von Christian Straker unter Emsland am 10. September 2009
Norbert Brüggemann vertritt die FDP bei Podiumsdiskussion in Lingen
„Eigenverantwortung spielt bei der Bildung eine große Rolle”, so das Credo Norbert Brüggemanns am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion im Alten Schlachthof in Lingen, die sehr aufwendig durch den dortigen Stadtjugendring organisiert war. Neben Brüggemann, dem Kandidaten der FDP für den Bundestag, waren auch die anderen Kandidaten der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis Mittelems vertreten, namentlich Dr. Hermann Kues (CDU), Dieter Steinecke (SPD), Michael Fuest (Die Grünen) und Jörg-Friedrich Küster (Die Linke).
Wie eingangs schon erwähnt, wurde über Bildung gesprochen. In diesem ersten Diskussionsabschnitt waren in erster Linie Dieter Steinecke und Michael Fuest sehr präsent, was ob ihrer früheren bzw. jetzigen Pädagogentätigkeit nicht sonderlich verwundert. Norbert Brüggemann konnte seine Standpunkte deutlich machen, wobei es ihm vor allem gelang, den Aspekt der Eigenverantwortung zu verteidigen, bei dem bei Herrn Steinecke nach eigener Aussage die „Alarmglocken schrillen”. Als eine Frage gestellt wurde, die sich nach den Möglichkeiten einer stärkeren individuellen Förderung erkundigte, gab es einen recht breiten Konsens für kleinere Klassen. Norbert Brüggemann konnte sich hervortun, indem er für den einzelnen Schüler Nachhilfeunterricht anregte. „Wenn es nicht anders geht, dann sollte der Nachhilfeunterricht auch finanziell gefördert werden”, schlug der liberale Kandidat vor.
Im weiteren Verlauf der Diskussion ging es um den Übergang von Schule zum Beruf. In dieser Phase hatte Dr. Hermann Kues seinen stärksten Part.
Akzente setzen konnten bei dem Thema Jugendkriminalität auch eher Kues und Steinecke, wobei Norbert Brüggemann sich auch hier redlich bemühte, einen aktiven Posten in der Diskussionsrunde darzustellen. Diesen nahm in jedem Falle der Jugendrichter Franz Foppe ein, der von einer Zunahme von 88%(!) der Fälle von Jugendkriminalität sprach und aus eigener Erfahrung berichtete. Einen durchaus differenzierten Beitrag zu dem Thema rundete er mit den Worten „Die Dummen hauen drauf ab”, um eine Verbindung zwischen Jugendkriminalität und dem Bildungsstand der betroffenen Jugendlichen herzustellen.
Bei der Prävention kam die Runde fast kuschelig überein, dass es die Familie sei, die eine entscheidende Rolle spielte. So betonte Dr. Kues dies dreifach. Auch ein mögliches Vollzugsdefizit war noch Gegenstand der Runde.
Zu guter Letzt ging es um die Rente und den Generationenvertrag. Hier sprach sich Brüggemann für möglichst viel private Vorsorge aus und avancierte zum Anwalt der Sparer: „Private Vorsorge sollte stärker gefördert werden. Es kann nicht sein, dass man dafür bestraft wird, wenn man schon heute an die Zukunft denkt und spart”, machte das Mitglied der JuLis Ems-Vechte deutlich. Kues und Steinecke mieden trotz der demographischen Entwicklung die Idee der privaten Vorsorge. Küster sprach sich sogar für eine Beibehaltung des derzeitigen Systems aus und regte an, neue Finanzierungsquellen zu erschließen.
Insgesamt konnte man aus liberaler Sicht mit einem soliden Norbert Brüggemann zufrieden sein, der sich bodenständig und volksnah wie eh und je zeigte. Aus jungliberaler Perspektive konnte man mit der Themenwahl durch die Organisatoren allerdings nicht ganz zufrieden sein. Auch wenn eine Podiumsdiskussion zeitlich begrenzt ist, so fehlten doch einige wichtige Themen. „Was ist mit der Wehrgerechtigkeit? Was mit der Internetzensur? Das sind doch Dinge, die junge Menschen bewegen”, war Christian Rademaker, Kreisvorsitzender der JuLis Ems-Vechte, unzufrieden.
Positiv anzumerken ist schließlich die große Besucherzahl. Im Kampf gegen Politikverdrossenheit und für eine hohe Wahlbeteiligung war der Abend somit ein wichtiges Zeichen.
Podiumsdiskussion der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim & Emsland
Verfasst von Manuel Nehmer unter Emsland, Grafschaft Bentheim am 4. September 2009
Ich hatte heute die Möglichkeit die oben genannte Podiumsdiskussion zu besuchen. Vertreter der Politik waren Herman Kues (CDU), Dieter Steinecke (SPD), Michael Fuest (Grüne) und für die FDP Norbert Brüggemann, seines Zeichens Mitglied der Julis Ems – Vechte und Kandidat für den Bundestag im Wahlkreis Mittelems. Zusätzlich beteiligte sich Wilfried Holtgrave, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung, an der Diskussion.
Wie waren meine Eindrücke? Erstmal ist zu sagen das Norbert sich wacker geschlagen hat und erhobenen Hauptes aus dieser Gesprächrunde gehen kann. Hier und da ein wenig mehr Aggressivität wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, aber er hinterließ einen guten Eindruck.
Michael Fuest war in dieser Diskussion, anders als bei vorigen Veranstaltungen, eher unauffällig. Es waren eher die Vertreter der SPD und CDU die neben Wilfried Holtgrave diese Runde trugen. Es wurden verschiedene Themen angesprochen wobei ich hier nicht speziell darauf eingehen möchte sondern nur Stichpunkte, die mir aufgefallen sind, erörtern.
Zum einen gab es den Moment, wo das Thema Erbschaftssteuer angeführt wurde. Hierzu wurde auch Dieter Steinecke gefragt. Steineckes kurze Antwort war sinngemäß: „Ich bin kein Steuerexperte und weiß auch deshalb nicht so viel davon, deshalb kann ich zu diesem Thema nichts sagen, punkt (so beendet Steinicke gerne seine Sätze).”. Nun, auf den ersten Eindruck ist man geneigt Steinecke zu loben, da er ehrlich sagt das er hier keine Ahnung hat und deshalb besser nichts sagt anstatt Unsinniges von sich zu geben. Wenn man aber jetzt weiter nachdenkt und Dieter Steineckes Vita studiert sieht man das er seit 2007 Mitglied des Bundestages ist, und das heißt er hat für genau diese Erbschaftssteuer seiner Partei gestimmt. Er hat also ohne wirklich eine Ahnung zu haben für dieses Erbschaftsteuergesetz gestimmt. Mir persönlich ist aufgrund dessen seine Antwort viel zu wenig.
Auch der geplante Flughafen Twente wurde angesprochen. Natürlich brachte hier jeder der Anwesenden seinen Unmut zum Ausdruck und positionierte sich klar gegen den Flughafen.
Dann gab es die Möglichkeit für die Zuschauer fragen ans Podium zu stellen, diese Chance habe ich natürlich genutzt und eine Frage gestellt. Meine Frage richtete sich speziell an die Vertreter der SPD und CDU, weil diese die Bürgermeister der Grafschaft stellen. Die Frage drehte sich um den Flughafen Twente. Da ich in der letzten Woche die Informationsveranstaltung zu diesem Projekt besucht hatte wusste ich dass einige Grafschafter Bürgermeister bereits erstmals 2006 durch die Niederländer über den geplanten Bau informiert wurden. Also fragte ich wie es sein kann das die Grafschafter Politik 3 Jahre lang schläft und sich jetzt hinstellt als wären alle Entwicklungen völlig überraschend. Daraufhin bekam ich sowohl von Steinicke, als auch von Kues, die knappe Antwort das keiner der Beiden der jeweiligen Pressesprecher der Fraktionen in der Grafschaft wären und deshalb keine Aussage dazu tätigen könnten. Wie man diese Reaktion deuten darf überlass ich jedem selbst.
Was bleibt abschließend zu sagen? Die Veranstaltung an sich war die, bis jetzt am besten organisierte Diskussion, der ich beiwohnen konnte. Der Moderator war sehr gut und hatte die Diskussion jederzeit im Griff. Auch Wilfried Holtgrave wusste mit guten Einwänden und Meinungen zu gefallen.
Junge Liberale Ems-Vechte im neuen FDP-Ortsvorstand Emsland-Süd stark vertreten
Verfasst von Daniel Krieger unter Emsland am 2. September 2009
Bei den letzten FDP-Ortsvorstandswahlen Emsland-Süd konnten die JuLis Ems-Vechte den Anteil ihrer Vertreter erhöhen.
Sie belegen nun 4 von 10 Ortsvorstandsposten: Norbert Brüggemann (stellv. Ortsvorsitzender), Daniel Krieger (Schriftführer), Henning Meß und Christian Straker (beide Beisitzer) wollen sich auch in Zukunft weiterhin für eine liberale Politik vor Ort einsetzten, die insbesondere die Bedürfnisse der Jugendlichen berücksichtigt.
„Eine gute Zusammenarbeit mit der FDP vor Ort ist uns sehr wichtig“, sagte der stellvertretende Kreisvorsitzende der JuLis Ems-Vechte, Daniel Krieger.
„Auch die gemeinsam erarbeiteten Positionen, beispielsweise zur Emsland-Arena und zum Kohlekraftwerk in Dörpen zeigen, dass man auf Augenhöhe miteinander spricht“, ergänzte Chantal Löchtenbörger (stellvertretende Kreisvorsitzende für Öffentlichkeitsarbeit).
So gestärkt, gehen die JuLis Ems-Vechte in den Bundestagswahlkampf. Als Anhängsel der FDP sehen sie sich dabei jedoch nicht.
„Die Jungen Liberalen sind die erste und einzige politische Jugendorganisation in Deutschland, die sich selbst gegründet hat und nicht starr hinter der Mutterpartei hinterhermarschiert. Das macht uns stolz.“, so Krieger abschließend.
Wiedereinführung des SPNV in der Grafschaft
Verfasst von Manuel Nehmer unter Grafschaft Bentheim am 28. Juli 2009
Mit Freude las ich den Artikel zur Wiedereinführung des SPNV in der Grafschaft. Ich befürworte diese Planungen ausdrücklich. Auch ich teile die Meinung dass die Angedachte Anbindung Bentheims an das niederländische Schienennetz nicht das Ende sein darf, sondern schnellstmöglich auf Nordhorn ausgeweitet werden muss. Die mehr als dürftige Schienenanbindung zur Kreisstadt hin ist schon seit Jahrzehnten ein Armutszeugnis für die ganze Grafschaft. Die Schulabgänger der letzten 15 Jahre dürften ein Liedchen davon singen können welch Segen es manchmal gewesen wäre als Option eine Bahnverbindung nach Nordhorn gehabt zu haben, anstatt sich in völlig überfüllte Busse zu zwängen. Auch wenn man bedenkt das Nordhorn schon seit längerer Zeit versucht sich als Hochschulstandort bzw. „Außenstelle” der Saxion in Enschede anzubieten, stellt sich mir die Frage ob man im Nordhorner Stadtrat überhaupt darüber nachgedacht hat wie man den Transport der Studenten zur Kreisstadt regeln möchte. Die momentanen Möglichkeiten sind in meinen Augen nicht ausreichend. Aus Unterhaltungen mit einigen Studenten der Saxion Enschede weiß ich dass eine vernünftige Bahnanbindung nach Nordhorn klar befürwortet, ja sogar vorausgesetzt wird. Den Transport nur über den ÖPNV regeln zu wollen erscheint mir nicht aus diesem Grund als blauäugig. Für mich ist klar dass ein Hochschulstandort Nordhorn nur dann funktionieren kann wenn die logistische Anbindung vernünftig geregelt und auf mehrere (logistische) Schultern verteilt wird.
Da dem Bericht zu Folge alle Parteien sich hier einig sind, appelliere ich daran dass man diesen Worten auch Taten folgen lässt und fern jeder Parteizugehörigkeit konstruktive Arbeit leistet.
Manuel Nehmer
stellv. Vorsitzender JuLis Ems – Vechte
JuLis Ems-Vechte wählen neuen Vorstand
Verfasst von Christian Rademaker unter Julis Ems-Vechte am 26. Juli 2009
Lingen. Am Samstag den 25.7.2009 fand die Kreismitgliederversammlung der Jungen Liberalen (JuLis) Ems-Vechte statt. Besuch gab es dabei außerdem vom JuLi-Kreisverband Osnabrück-Stadt und vom Vorsitzenden der FDP Emsland, Clemens Paul Schulte.

Die Vorstandsmitglieder Henning Meß (stellv. Vorsitzender für Programmatik) und Christian Straker (1.Vorsitzender) traten aus beruflichen Gründen nicht wieder an, wollen aber auch in Zukunft der aktiv bei den JuLis mitarbeiten.
Als 1. Vorsitzender wurde Christian Rademaker und als stellv. Vorsitzender für Programmatik Manuel Nehmer gewählt. Für das Ressort Organisation wurde Sabine de Vries gewählt.
In ihrem Amt bestätigt wurden Daniel Krieger (Finanzen) und Chantal Löchtenbörger (Öffentlichkeitsarbeit).
So gestärkt, wollen die JuLis im bevorstehenden Bundestagswahlkampf mitmischen. Aber auch die Arbeit vor Ort bleibt weiterhin Schwerpunkt der JuLis. „Wir wollen uns für die jungen Menschen in der Region stark machen”, sagte der neue 1.Vorsitzende, Christian Rademaker.
„Erfreulich ist auch die sehr gute Mitgliederentwicklung der Jungen Liberalen – viele Jugendliche sehen in uns eine gute Alternative zu Jusos und JU”, sagte Daniel Krieger.
„Beim Europawahlkampf konnten wir mit ca. 15 Teilnehmern einen sehr gut besuchten Stand auf die Beine stellen und viele Menschen ansprechen.”, so Krieger weiter.
Besonders stolz sind die JuLis dabei auf die vielen Veranstaltungen in nächster Zeit. So findet am 8.und 9. August der Liberale Jugendtag in Meppen statt.
Außerdem veranstalten die JuLis am 29. und 30 August ein Bildungspolitisches Wochenende in Nordhorn aus. Referent ist unter anderem der Landesvorsitzende und Bundestagskandidat der Jungen Liberalen, Matthias Seestern-Pauly.
“Platz des 9.November”: JuLis unterstützen Antrag der Lingener FDP-Stadtratsfraktion
Verfasst von Christian Straker unter Emsland, Julis Ems-Vechte am 25. Juni 2009
Mit Verwunderung haben die JuLis Ems-Vechte die Bedenken zur Kenntnis genommen, die in Bezug auf einen Antrag der Lingener FDP-Stadtratsfraktion aufgekommen sind, der vorsieht, den neu gestalteten ZOB in “Platz des 9. November” umzubenennen. So ist der 9. November im Allgemeinen als “Schicksalstag der deutschen Geschichte” zu würdigen, dabei sollen aber im Besonderen die Geschehnisse der “friedlichen Revolution” vom 9.11.1989 berücksichtigt werden. Nach den Vorschlägen des Antrags soll dies mit Hilfe von digitaler Informationsvermittlung erfolgen. Gerade von dieser Maßnahme erhoffen sich die JuLis Ems-Vechte, dass vor allem auch Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, sich über die geschichtsträchtigen Vorgänge, die der Deutschen Einheit vorausgingen und sie erst möglich machten, zu informieren.
Europawahl: FDP im Aufwind
Verfasst von Christian Rademaker unter Europa am 8. Juni 2009
Die FDP hat bei der Europawahl auf ganzer Linie gewonnen; bundesweit mit einem Plus von 4,9% und in den Kreisen der Jungen Liberalen Ems-Vechte mit einem Plus 4,8% (Grafschaft Bentheim) und 4,4% (Emsland). Bundesweit hat die FDP, mit einer Beinaheverdopplung der Stimmen, gezeigt das die Bürger sich für ein freies und demokratisches Europa und gegen extreme von Links und Rechts entschieden haben. Grade unter den Jung- und Erstwählern schnitt die FDP mit 15% besonders gut ab.

Ergebniss der Europawahl 2009
Konstantin Kuhle bei Kaiserwetter in Lingen
Verfasst von Christian Straker unter Julis Ems-Vechte am 30. Mai 2009
Europawahlkampfaktion der JuLis Ems-Vechte ein voller Erfolg
8 Tage vor den Europäischen Parlamentswahlen haben die JuLis Ems-Vechte am letzten Samstag mit einem Stand in der Marienstraße auf sich und und vor allem auf die eigenen Positionen rund um das Thema Europa aufmerksam gemacht. Dabei konnten 12 JuLis und einige Vertreter der Lingener FDP gezählt werden. Eigens angereist war der Spitzenkandidat der JuLis Niedersachsen für die Europawahl Konstantin Kuhle aus Northeim, der mit viel Enthusiasmus und Elan zahlreiche Passanten auf die anstehende Europawahl hinwies. „Insgesamt hat es Spaß gemacht. Vor allem hat mir gefallen, dass viele junge Leute hier waren. Nur so können wir es schaffen, die Wahlbeteiligung am 7.Juni zu steigern. 43% werden der Wichtigkeit von Europa einfach nicht gerecht“, so Kuhle. Zufrieden zeigte er sich weiterhin damit, dass auch andere Parteien den Bürgern ihre Standpunkte vorstellten: “Man hat auch gesehen, dass es eine große Zahl von Mitbewerbern gab, die für ein riesiges Angebot gesorgt haben. Den Parteien wird ja oft vorgeworfen, sie würden nicht informieren. Das war hier absolut nicht der Fall.” Ein großes Lob sprach Kuhle an den Kreisverband Ems-Vechte sowie an die freiwilligen Helfer aus Nachbarkreisverbänden und vom Freiwilligenmanagement aus. Auch bei Petrus bedankte er sich für das Kaiserwetter und vergaß zudem nicht, einen Ausblick auf die nächste Woche zu geben. „Ein gelungener Stand. Tolle Leute. Vor allen Dingen hat auch das Wetter mitgespielt, da haben wir viel Glück gehabt. Ich wünsche mir für den Rest der Woche weiter solche Veranstaltungen in den Teilen Niedersachsens, die wir noch besuchen werden.“

Konstantin Kuhle in Lingen
Daniel Krieger, der Stellvertretende Kreisvorsitzende für Finanzen der JuLis Ems-Vechte, betonte die Notwendigkeit, vor Ort Alternativen zur JU und zu den Jusos aufzuzeigen. Zu den Zielen JuLis Ems-Vechte ließ er verlauten, Europa müsse demokratischer werden.
Große Unterstützung erhielten die JuLis Ems-Vechte von den Jungen Liberalen aus Osnabrück und Vechta. Fabian Ettrich, Beisitzer im Landesvorstand, stellte die Vorzüge liberaler Politik für Europa heraus: “Man sollte am 7.Juni FDP wählen, weil wir in Europa die Bürgerrechte stärken wollen. Außerdem sind wir für Bürokratieabbau und für die Förderung der Wirtschaft.” Zufrieden zeigte sich Ettrich über den Informationsstand: “Es hat mir sehr gut gefallen. Wir haben wirklich viele Werbemittel verteilt. Die Bürger waren begeistert. Insgesamt eine tolle Aktion.”
Passend zu den gelben Rosen, die die JuLis an Passanten verteilten, bemerkte Christian Habenicht aus Osnabrück: “Weiter so, dann wird Lingen auch wieder gelb!”

Wahlkampfstand der JuLis in Lingen
Daran, dass Europa gelb wird, arbeitet die FDP am Dienstag, den 2.Juni, wenn die Spitzenkandidatin der FDP Niedersachsen zur Europawahl Gesine Meißner ab 13.00 Uhr mit einem Stand auf den Marktplatz für ein liberaleres Europa wirbt.
Rat Lingen: Klares Votum für den Bau der Emslandarena
Verfasst von Christian Rademaker unter Emsland am 30. Mai 2009
Lingener Tagespost – Lokales am 30.05.2009
Planungen für den Standort Frerener Straße laufen an – Oberbürgermeister soll mit einem Brief die Bürger informieren.
bm Lingen. Mit einem klaren Votum, bei zwei Gegenstimmen, befürwortete am Donnerstagabend der Rat der Stadt Lingen, dass die Emslandarena an der Frerener Straße gebaut werden soll. Daneben wurde die Verwaltung beauftragt, ein Finanzierungskonzept zu entwerfen, dessen Gesamtvolumen 25 Millionen Euro netto (ohne Grundstückkosten) nicht überschreiten dürfe.
Noch einmal umriss Oberbürgermeister Heiner Pott den Werdegang der Planungen von den „alten“ Emslandhallen bis hin zu dem jetzt favorisierten Standort an der B 214. „Wir alle waren entsetzt, als wir erfahren haben, dass der Erweiterung der Emslandhallen sowie der weitere Betrieb am bestehenden Standort unüberwindbare rechtliche und tatsächliche Restriktionen gegenüberstehen“, erklärte Pott. Aus diesen Gründen seien andere mögliche Standorte überprüft worden, wobei bei der Gegenüberstellung dieser Alternativen alles für den Bau der Emslandarena an der Frerener Straße gesprochen habe. Für die CDU erklärte Fraktionschef Werner Schlarmann, dass auch der Landkreis und das Land den Bau einer neuen Halle positiv einschätzten, weshalb diese zu diesem Projekt zusammen zehn Millionen Euro beisteuerten. Zudem sei die neue Emslandarena ein wichtiger Standortvorteil, weshalb jetzt, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass am alten Standort bald viele Veranstaltungen wegbrechen könnten, dringender Handlungsbedarf bestehe.
Abschließend bat Schlarmann den Oberbürgermeister, sich mit einem Brief an alle Bürger der Stadt zu wenden, um ihnen die Grundlagen der getroffenen Entscheidungen noch einmal darzulegen.
Für die SPD erklärte Fraktionsvorsitzender Hajo Wiedorn, dass die Halle für die Stadt Lingen von großer Bedeutung sei und man deshalb die Entscheidung für den Bau an diesem Standort mittrage. Lärm und Verkehr sollten nach Aussagen der Gutachter in den Griff zu kriegen sein. Allerdings behalte sich die SPD „ausdrücklich“ vor, „bei im weiteren Verfahren auftretenden gravierenden Problemen andere Entscheidungen zu treffen“.
Als eine große Chance für die Stadt wertete FDP-Chef Jens Beeck den Bau einer neuen Halle an dieser Stelle. Sie bedeute für jeden Bürger einen „Mehrwert“ und leiste zusätzlich eine indirekte Wirtschaftsförderung als „weicher Standortfaktor“.
Gegen eine neue Halle zu diesem Preis und gegen den Standort an der Frerener Straße stimmte Michael Fuest (Grüne). Außerdem kritisierte er, dass noch kein Verkehrskonzept erarbeitet worden sei. Robert Koop, fraktionslos, sprach sich für einen Ausbau der alten Hallen, für ein Ende der Abendveranstaltungen um 21 Uhr und eine polizeiliche Unterstützung bei der Abwicklung des Verkehrs an der Lindenstraße aus.

