“Die Grünen verkennen die Realität”

Die JuLis Ems-Vechte haben mit überwiegend negativen Eindrücken den Artikel „Zahl der Kreistagssitze verdoppeln“ in den Grafschafter Nachrichten vom 08.02.2011 zur Kenntnis genommen. In diesem verlangen die Grünen Grafschaft Bentheim die Senkung von Fördergeldern beim Bau von Biogasanlagen, sofern die Energiegewinnung zu Monokulturen führt. „Es ist gut, dass die Grünen einsehen, wohin die von ihnen selbst im Bund unterstützte Subventionspolitik im Rahmen des EEG-Gesetzes führt. Nichtsdestotrotz: Sie demonstrieren hiermit Widersprüchlichkeit und es grenzt an Unverschämtheit, mit dem Abschaffen eigener Beschlüsse, Wahlkampf zu machen“, erklärte Christian Rademaker, Kreisvorsitzender der JuLis Ems-Vechte. Kritisch sehen die JuLis Ems-Vechte die Auswirkungen einer womöglich abrupten und unüberlegten voreiligen Kürzung. „Was die Menschen wollen, das ist Planungssicherheit. Wer jetzt das, was er zuvor versprochen hat, verwirft, bloß, weil es nicht so läuft, wie er es sich vorgestellt hat, der verkennt die wirtschaftliche Realität“, meinte Manuel Nehmer, Stellvertretender Kreisvorsitzder der JuLis Ems-Vechte. Die rot-grüne Subventionspolitik hat ein schweres Erbe hinterlassen, damit sollte man gerade im Interesse der Betroffenen verantwortungsvoll umgehen. Monokulturen sind sicherlich nicht wünschenswert, allerdings sollte man vielmehr zu seinem Wort stehen, das man in der Vergangenheit gegeben hat und auf das vertraut worden ist. „So schwierig ich Subventionen als wirtschaftspolitisches Mittel empfinde, so muss man in dieser Angelegenheit doch bedenken, welche Probleme eine Senkung mit sich bringen würde“, warnte Nehmer eindringlich. Die JuLis Ems-Vechte möchten insbesondere verhindern, dass Landwirte wegen Objekten in finanzielle Schwierigkeiten geraten, deren Realisierung sie nur im Vertrauen auf die Subventionen in Angriff genommen haben. Folgerichtig sprechen die JuLis Ems-Vechte sich für die Gewährleistung des Bestandsschutzes aus.

Den Vorstoß der Grünen in Bezug auf eine gentechnikfreie Zone sehen die JuLis Ems-Vechte weiterhin als verfehlt an und sind froh darüber, dass solche ideologiegeprägten Ideen im Kreistag bisher keinen Anklang gefunden haben.

Auch die Forderung, den Bau der Nordumgehung zu stoppen, können die JuLis Ems-Vechte nicht teilen. „Dieses Projekt ist von großer Bedeutung für die Infrastruktur der Stadt“, sagte Nehmer.

Positiv sehen die JuLis Ems-Vechte die Position der Grünen zum Anschluss Nordhorns an den Schienenverkehr. „Das sehen sie anscheinend genauso wie wir“, freute sich Rademaker über die Sympathie der Grünen für eine jungliberale Forderung.

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Mehr Transparenz durch Livestreams!

Die Jungen Liberalen Ems-Vechte fordern die Stadt- und Gemeinderäte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim auf, ihre öffentlichen Rats- und Ausschusssitzungen via Livestreams im Internet zu übertragen und sie digital und öffentlich im Internet zu archivieren. Livestreams ermöglichen es den Bürgern, einen direkten Eindruck von der Arbeit der Ratsmitglieder zu bekommen. „Es ist Interessierten so möglich, die Argumente der jeweiligen Fraktionen ungefiltert zu hören und sich selber ein inhaltliches Bild von den Fraktionen und Ratsmitgliedern zu machen. Die Öffentlichkeit einer Ratssitzung endet im 21. Jahrhundert nicht mehr an der Tür des Sitzungssaals. Eine Mehrzahl der Bürger verfügt über einen Breitband-Internetanschluss und nutzt diesen immer mehr zur Informationsbeschaffung bzw. deren Austausch. Da erscheint es nur logisch, dass sich die Kommunalpolitik hier ebenfalls darstellt“, argumentiert der Kreisvorsitzende Christian Rademaker.

Die JuLis Ems-Vechte sind der Ansicht, dass eine Übertragung der Ratssitzungen im Internet einen wichtigen Beitrag zur politischen Aufklärung beitragen würde. Manuel Nehmer, Stellvertretender Kreisvorsitzender, sagt dazu: „Wir fragen uns, warum diese Idee schon nicht früher thematisiert wurde, vor allem, weil ein Livestream so gut wie keine Kosten verursachen würde und damit der Nutzen viel höher wäre als die Kosten.“ Die JuLis halten es für wichtig, die Ratssitzungen so transparent wie möglich zu gestalten, wenn die Kommunalpolitik verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit transportiert werden soll. „Gerade im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl sollte es im Interesse aller Parteien sein, sich den Wählern so öffentlich wie möglich zu präsentieren, um so dem Eindruck von Hinterzimmerpolitik entgegen zu wirken“, merkt der Kreisvorsitzende Christian Rademaker an. Außerdem könne man auf diese Art und Weise der viel diskutierten Politikverdrossenheit wirkungsvoll entgegentreten.

Nicht zu vernachlässigen ist für die JuLis Ems-Vechte gerade auch die Erreichbarkeit junger Menschen, die über das Internet viel stärker gewährleistet ist als über andere Medien. „Diese Maßnahme wird das Interesse der jungen Generation an Kommunalpolitik nachhaltig stärken“, meint Rademaker.

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“Meinungsfreiheit und Toleranz sind grundlegende Prinzipien einer liberalen Gesellschaft”

Zur Zeit erregen die Thesen Thilo Sarrazins bundesweit Aufsehen und haben die Integrationsdebatte erneut angefacht. Die JuLis Ems-Vechte möchten diese Gelegenheit nutzen, um für Meinungsfreiheit und Toleranz einzutreten. Uns beunruhigen die Geschehnisse rumd um die Debatte um den nun bald ehemaligen Bundesbanker Sarrazin. Zwar respektieren wir das gegen Sarrazin laufende Ausschlussverfahren der Sozialdemokraten, doch sind wir gegen die öffentliche Veurteilung, die aufgebaut wurde, um eine Entfernung Thilo Sarrazins aus dem Vorstand der Bundesbank zu bewirken. “Wir betrachten es als eine Gefahr für die Meinungsfreiheit, wenn man nur aufgrund von Aussagen, die man als Privatmann tätigt, seinen Job verlieren kann”, meinte der Kreisvorsitzende Christian Rademaker hierzu.

Doch nicht nur hier sehen die Jungen Liberalen Ems-Vechte die Meinungsfreiheit gefährdet. Auch im religiösen Bereich ist die Meinungsfreiheit durch Extremisten bedroht. Dies wurde besonders deutlich im Falle des dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard, der beinahe von einem Islamisten ermordet wurde, da er in der Zeitung “Jyllands-Posten” zwölf Karikaturen über den Propheten Mohammed und den Islam publizierte. “Meinungsfreiheit und Toleranz sind grundlegende Prinzipien einer liberalen Gesellschaft und damit wichtiger als religiöse Gefühle”, erklärte Beisitzer Nils Kottmann.

Aus Sicht der Jungen Liberalen sind Toleranz und interkultureller Dialog eine Grundvorraussetzung für eine gelungene Integrationspolitik. Ähnlich sehen es auch die Befragten in dem Artikel “Mehr miteinander leben” der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 8. September. Dort ist man der Meinung, dass bessere Sprachkenntnisse der Integration von Migranten sehr zuträglich sind. Diese Meinung vertreten auch die JuLis Ems-Vechte. Wir fordern verpflichtende Sprachtests für alle neu eingeschulten Kinder, wollen Sprachkurse für Migranten fördern und setzen uns für die Einrichtung von Förderklassen parallel zum regulären Unterricht ein. “Nur wer gute Deutschkenntnisse besitzt, kann einen einkömmlichen Beruf ausüben und Kontakte mit Menschen unterschiedlicher Herkunft pflegen”, befindet der Programmatiker Manuel Nehmer.

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JuLis Ems-Vechte erweitern Vorstand

Am Samstag, 31.07.2010, fand die Kreismitgliederversammlung der JuLis Ems-Vechte in Lingen statt. Neben dem Rechenschaftsbericht des Kreisvorsitzenden, einer Aussprache und den Vorstandswahlen stand die Beratung mehrerer Anträge auf dem Programm.

Auf ein durchaus erfolgreiches und aktives letztes Jahr konnten die JuLis Ems-Vechte zurückblicken. Gerade im Vorfeld der Bundestagswahl waren die Jungliberalen mit Aktionen wie der „frei und willig“-Kampagne präsent. Auch beim Thema Alkoholverbot im Meppener Bermudadreieck oder in der Diskussion um den Einsatz von Gentechnik in der Grafschaft Bentheim konnten die JuLis Ems-Vechte öffentliche Aufmerksamkeit gewinnen. Zudem erwies sich der Kreisverband auf Landesebene als sehr aktiv, was durch rege Teilnahme der Mitglieder an LAK-Sitzungen, aber auch durch die große Anwesenheit auf dem Landeskongress in Hannover belegt werden kann. „Ich glaube, dass das abgelaufene Jahr insgesamt erfolgreich für uns war“, bilanzierte Christian Rademaker, der seit März dem Landesvorstand der JuLis Niedersachsen angehört.

Bei den Wahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Somit bleibt Christian Rademaker Kreisvorsitzender. Unterstützt wird er dabei von seinen Stellvertretern Sabine de Vries (Organisation), Manuel Nehmer (Programmatik), Daniel Krieger (Finanzen) und Christian Straker (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Erweitert wurde der Vorstand um die Beisitzer Nils Kottmann und Christina Meyer. „Mit der Wahl der beiden Beisitzer führen wir jüngere Mitglieder, die sich als aktiv gezeigt haben, an die Vorstandsarbeit heran, ohne dass sie gleich ein ganzes Ressort übernehmen müssen“, erklärte Rademaker. Im Anschluss an die Vorstandswahlen beschloss die KMV einstimmig den Antrag „Keine Ausnahmen bei der Abgeltungssteuer“ und diskutierte einen Antrag über den Bildungsföderalismus. Zum Thema Bildung hatten die JuLis Ems-Vechte bereits im letzten Jahr zwei Seminare angeboten und durchgeführt.

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Aufklärung statt Panikmache

JuLis Ems-Vechte lehnen Antrag „Gentechnikfreie Grafschaft“ ab

Im Antrag „Gentechnikfreie Grafschaft“ der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen Grafschaft Bentheim heißt es „Beim Landkreis Grafschaft Bentheim und seinen Einrichtungen kommen ausschließlich gentechnikfreie Produkte zum Einsatz. Externe Anbieter (entweder Kantinen/Catering an kreiseigenen Schulen) werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt vertraglich verpflichtet, auf den Einsatz gentechnisch veränderter Produkte zu verzichten.“

Die JuLis Ems-Vechte weisen in einer Reaktion auf die Abstimmung über den Antrag diesen als illusorisch zurück.

„Es ist realitätsfern, eine gentechnikfreie Landwirtschaft zu fordern. Im Prinzip basiert Landwirtschaft auf Pflanzenzüchtung, die mit Veränderungen des Erbguts einhergeht, wenn man Wild- in Kulturpflanzen überführt. Unser heutiger Mais ist dabei die gentechnologische Weiterentwicklung der Teosinte. Mit diesem Antrag fordern die Grünen, dass es keinen Mais mehr in Schulkantinen geben darf “, erklärte Christian Rademaker, Kreisvorsitzender der JuLis Ems-Vechte.

„Es geht uns nicht darum, die möglichen Risiken neuerer gentechnologischer Produkte zu verharmlosen. Wir fordern vielmehr einen offenen, differenzierten und aufgeklärten Umgang mit dem Thema Gentechnologie“, so Rademaker weiter. Es sei von großer Bedeutung, dass man sich im Umgang mit der Gentechnologie grundsätzlich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiere und nicht an Ideologien. Panikmache und Symbolpolitik, auf die der Antrag der Kreistagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen abziele, sei schon deshalb nicht geboten, „weil gentechnikfreie Zonen nie gentechnikfrei sind, denn quasi überall stoßen wir auf Produkte, bei deren Herstellung gentechnische Methoden angewandt wurden. Waschmittel, Geldscheine oder auch Lebensmittel lassen sich hier beispielsweise nennen. Gentechnikfrei ist Verbrauchertäuschung.“

Die JuLis Ems-Vechte wünschen sich aufgeklärte Verbraucher, die sich nicht vom Staat vorschreiben lassen, was sie kaufen dürfen und was nicht. Daher setzen die JuLis sich für eine klare Kennzeichnung von Produkten ein, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt worden sind. „Durch intelligente Verbraucherschutzpolitik lässt sich in diesem Bereich schon einiges erreichen. Letztendlich kann jeder selbst am besten einschätzen, welches Risiko er eingehen möchte und welches nicht. Da ist es mehr als fair und absolut geboten, eine solche Kennzeichnung einzuführen“, erklärte Rademaker.

Die enormen Chancen, die die Gentechnologie im medizinischen Bereich, beispielsweise bei der Forschung nach neuen Medikamenten, aber auch im agrarischen Sektor mit sich bringt, dürfen aus Sicht der JuLis Ems-Vechte nicht außer Acht gelassen werden. „Gentechnologie kann Menschenleben retten“, Ohne Gentechnik gäbe es heute nicht das für Diabetiker lebenswichtige Medikament Insulin“, nannte Rademaker ein Beispiel für die bisherigen Errungenschaften in der Medizin. „Bevor eine Technologie verurteilt und stigmatisiert wird, sollte man ihr, ohne über mögliche Gefahren hinwegzusehen, eine Chance geben“, betonte Rademaker abschließend.

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JuLis Ems-Vechte im Landesvorstand vertreten

Landeskongress der JuLis Niedersachsen wählt Christian Rademaker als Beisitzer

Der 59.Landeskongress der Jungen Liberalen Niedersachsen am letzten Wochenende in Hannover brachte für den Kreisverband der JuLis Ems-Vechte, der die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim umfasst, eine frohe Botschaft. Denn: Der Kreisvorsitzende Christian Rademaker aus Bad Bentheim wurde sowohl als BuKo-Delegierter als auch als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt.

Als Delegierter wird er auf den Bundeskongressen der Jungen Liberalen im Herbst und im nächsten Frühjahr rede-, antrags- und stimmberechtigt sein. Dem Landesvorstand gehört er ab sofort an. „Natürlich ist es schön, von nun an im Landesvorstand zu sein. Ich habe schon Ideen für bestimmte Projekte. Beispielsweise habe ich es mir zum Ziel gesetzt, die Partnerschaft und Kooperation zwischen den JuLis Niedersachsen und den benachbarten niederländischen liberalen Jugendorganisationen JOVD und JD zu intensivieren”, machte der 23-Jährige deutlich. Ein besonderes Anliegen sind ihm auch die ländlich geprägten Kreisverbände der JuLis Niedersachsen: „Als Kreisvorsitzender von Ems-Vechte kenne ich die Probleme, die im ländlichen Raum bei der Verbreitung politischer Inhalte unter Jugendlichen aufkommen können. Diesbezüglich sind konkrete Konzepte in Sachen „New Social Media” geplant.”

Der neue Landesvorstand besteht weiterhin aus dem im Amt bestätigten Landesvorsitzenden Matthias Seestern-Pauly, den wiedergewählten Oliver Olpen (Organisation), Verony Reichelt (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Felix Bensmann (Finanzen), Tanju Satiloglu und Niklas Drexler (beide Beisitzer) und hat mit der Osnabrückerin Charlotte Winkler (Beisitzerin) ein weiteres neues Gesicht. Neuer Landesprogrammatiker ist der vormalige Beisitzer David Piotrowski aus Göttingen, der sich gegen den bisherigen Amtsinhaber David Salm durchsetzen konnte. Ebenso wie Fabian Ettrich scheidet Salm aus dem Landesvorstand aus. An dieser Stelle bedanken sich die JuLis Ems-Vechte ausdrücklich bei David für sein großes Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit und hoffen, dass er dem Landesverband weiterhin als wichtiger Impulsgeber erhalten bleibt.

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„Polizei soll ihre Möglichkeiten wahrnehmen“

JuLis Ems-Vechte stimmen FDP-Ratsherr Clemens-Paul Schulte überein

In der aktuellen Debatte um eine Überprüfung und Ergänzung der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Meppen stärken die JuLis Ems-Vechte dem Meppener FDP-Ratsherrn Clemens-Paul Schulte den Rücken. „Auch wir sind der Überzeugung, dass Polizeipräsenz ein zentrales Mittel ist, mit dem man der schwierigen Sicherheitslage im Meppener Bermuda-Dreieck beikommen kann“, machte Christian Rademaker, Kreisvorsitzender der JuLis Ems-Vechte, deutlich. „Dass die Polizei dabei alle die ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wahrnehmen sollte, steht außer Frage. Wenn dies nicht geschehen sein sollte, dann muss hier nachgebessert werden“, erklärte Rademaker weiter.

In diesem Zusammenhang begrüßen die Julis Ems-Vechte ausdrücklich die Entscheidung des Verwaltungsgericht Osnabrück vom 11.Februar, das für das Verbot keine rechtliche Grundlage gesehen hat. „Unsere Zweifel an der Legitimität des Verbots haben sich bestätigt“, meint Rademaker, der der Auffassung ist, dass das Verbot nicht nur vorläufig ist: „Ich denke nicht, dass das Alkoholverbot im Meppener Bermuda-Dreieck eine Zukunft hat“.

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Stellungnahme der JuLis Ems-Vechte zum Alkoholverbot im Meppener „Bermudadreieck“

Die Stadt Meppen hat am 15. Januar ein Alkoholverbot für das so genannte „Bermudadreieck” verordnet. Freitags und samstags ist es, vorläufig bis zum 31. März, zwischen 22:00 und 8:00 Uhr verboten, dort Alkohol zu konsumieren. Als Grund wird vor allem die stark angestiegene Anzahl von Straftaten in Zusammenhang mit Alkohol, wie z.B. Körperverletzung und Sachbeschädigung, genannt. Die JuLis erkennen in den getroffenen Maßnahmen die Bereitschaft der Stadt Meppen, auf die herrschende Problematik einzugehen. „Es ist ohne Frage bedrückend, dass sich im Bereich des Bermudadreiecks 80 Prozent der Gewalttaten des Meppener Stadtgebiets ereignen”, erkennt auch Christian Rademaker, Kreisvorsitzender der JuLis Ems-Vechte, Handlungsbedarf.

Die von Bürgermeister Jan Erik Bohling (CDU) verordneten Maßnahmen, insbesondere das Alkoholverbot, halten die JuLis jedoch für unangemessen und wenig zielgerichtet und lehnen sie dementsprechend kategorisch ab.

„Das Alkoholverbot beschneidet in erster Linie die persönliche Freiheit des Einzelnen. Darüber hinaus ist auch absolut in Frage zu stellen, ob es zu einer verringerten Zahl von Gewalttaten führen kann, zumal der Alkohol an anderer Stelle konsumiert werden kann”, bezweifelt Rademaker, dass die Maßnahmen den erhofften Effekt haben werden.

“Alkoholverbote in der Öffentlichkeit sind zur Kriminalitätsbekämpfung vollkommen ungeeignet.”, betont auch David Salm, stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Liberalen. Er hält die Allgemeinverfügung der Stadt Meppen für rechtswidrig: “Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat einen gleichartigen Beschluss der Stadt Freiburg aufgehoben – auf die Klage eines JuLis hin”.

Für geeignete Maßnahmen zur Lösung der akuten Problematik fordern die JuLis Ems-Vechte mehr Polizeipräsenz und die konsequente Durchsetzung geltenden Rechts. „Durch verstärkte Anwesenheit der Polizei kann man schon einiges erreichen. Diese sollte mehr als eine flankierende Maßnahme sein”, meint Rademaker.

Außerdem sehen sie auch das Verhängen von verhältnismäßig empfindlichen Bußgeldern als probates Mittel an.

Insgesamt sind die JuLis davon überzeugt, dass das Alkoholverbot die Kernproblematik der Kriminalität im Meppener Bermudadreieck verfehlt und sind nicht bereit, rechtswidrige Verordnungen zu akzeptieren. „Wir prüfen auch rechtliche Möglichkeiten. So wollen wir die Maßnahmen nicht stehen lassen”, zeigt sich Rademaker kämpferisch.

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Junge Liberale werden von der FDP Grafschaft Bentheim zum Bezirks- und Landesparteitag delegiert

Auf dem gestrigen Kreisparteitag der FDP Grafschaft Bentheim wurden Manuel Nehmer und Christian Rademaker zum Bezirksparteitag des FDP Bezirksverband Osnabrück gewählt. Manuel Nehmer wurde außerdem zum Landesparteitag der FDP Niedersachsen gewählt. Christian Rademaker sagte nach der Wahl:

“Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns schon darauf uns für die Belange der Jugendlichen aus der Grafschaft Bentheim einzusetzen.”

Außerdem wurden Sabine de Vries, Nils Kottmann, Jens Völker und Christian Rademaker Ersatzdelgierte für den Landesparteitag, Manuel Nehmer, Jens Völker und Christian Rademaker Ersatzdelegierte für den Landeshauptausschuß und Sabine de Vries Ersatzdelegierte für den Bezirksparteitag.

Die Delegierten zum Bezirksparteitag

“Hier zeigt die FDP mal wieder das ihr grade die Bedürfnisse der jungen Generation wichtig sind und sie den Dialog mit den Jugendlichen sucht.”

so Rademaker weiter. Auch der FDP Kreisvorsitzende Thomas Brüninghoff, selber delegiert für Bezirks- und Landesbarteitag sowie den Landeshauptausschuß und der Wahlleiter Jens Beeck zeigten sich erfreut über die Wahlergebnisse. Brüninghoff sagte im Vorfeld der Wahl bei der Liberalen Runde der JuLis Ems-Vechte:

“Ich finde es wichtig das auch Jugendliche und junge Erwachsene sich in die Politik einbringen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den JuLis.”

Am 13. Februar finden Delegiertenwahlen für den Kreisverband Emsland statt, bei denen  auch wieder Jungen Liberalen kandidieren werden.

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Machbarkeit technischer Lösungen ist zu prüfen – JuLis Ems-Vechte fordern Offenheit von der CDU

Mit starkem Interesse verfolgen die Jungen Liberalen Ems-Vechte die Diskussion um mögliche Lockerungen im Nichtraucherschutzgesetz, die der niedersächsische FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr mit seinen Äußerungen angeregt hatte.

Die JuLis Ems-Vechte lehnen es ab, Vorschläge wie die Einführung einer Innovationsklausel oder das erlaubte Rauchen in geschlossenen Gesellschaften sowie in Festzelten vorzuverurteilen.

„Im Grundsatz sollte man Unternehmer in ihrer Unternehmensführung nicht bevormunden. Deshalb ist es richtig, über technische Lösungen des Problems „Passivrauchen” nachzudenken, wenn sie denn machbar sind.”, erklärte Christian Rademaker, Kreisvorsitzender der JuLis Ems-Vechte.

Grundsätzlich sehen die JuLis Ems-Vechte im Nichtraucherschutz eine absolute Notwendigkeit. „Das Wohl der Bevölkerung steht ganz klar im Vordergrund. Deswegen sind wir der Überzeugung, dass Gäste in der Gastronomie durch das Passivrauchen weder belästigt noch gefährdet werden dürfen”, machte Rademaker deutlich. Offenheit jedoch fordern die Jungliberalen gerade vom Koalitionspartner CDU bei konstruktiven Vorschlägen, die die Situation der Gastwirte verbessern könnten, ohne den Nichtraucherschutz zu gefährden. An dieser Stelle widersprechen die JuLis Ems-Vechte Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU), die die Überzeugung vertritt, dass Lockerungen „zwangsläufig” die Gefährdung durch Passivrauchen erhöhten. Vielmehr glauben die JuLis, dass man durch die angestoßene Debatte das Gesetz nachbessern kann, ohne seinen Wesenskern zu verändern.

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